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  • DORIT GRÜNER, Heilpraktikerin
  • 47803 Krefeld | Dahlerdyk 173 | fon 02151 775788  
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Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist ein medi­zi­ni­scher Denk- und Therapie­ansatz zur Be­handlung funk­tio­nel­ler Er­kran­kungen und Bewegungs­ein­schrän­kungen.

Der Osteo­path gibt Impulse

Die Osteopathie geht davon aus, dass die Natur heilt – der Thera­peut gibt Impulse. Voraus­­setzung sind genaue Kennt­nisse der Ana­to­mie und Physio­lo­gie des mensch­li­chen Organis­mus.

Die Grund­sätze der Osteopathie gehen auf den ame­ri­ka­ni­schen Arzt A.T. Still zurück. Sein Credo ist: alles Leben zeigt sich in Bewe­gung. Es wird rein manu­ell an Gelen­ken, Gewe­ben und Orga­nen gear­bei­tet, um deren Beweg­lich­keit- und Gleit­fä­hig­keit zu ver­bes­sern. Damit werden Selbst­hei­lungs­kräfte im Kör­pers akti­viert.

Osteopathie ist auch zur Prävention geeig­net.

Die Osteopathie behan­delt in dem Sinne keine Krank­hei­ten

Eine gute Funk­tion eines Organs oder einer ande­ren Kör­per­struk­tur setzt vor­aus, dass die Ver­sor­gung mit Sauer­stoff, Nähr­stof­fen, Enzy­men, Hor­mo­nen und Lymph­flüs­sig­keit gege­ben ist. Ebenso müs­sen Abbau­produkte, harn­pflich­tige Sub­stan­zen und Koh­len­di­oxid wie­der abtrans­por­tiert werden. Die steu­ern­den Impulse der Ner­ven­bah­nen müs­sen gut ankom­men kön­nen. All dies wird beein­träch­tigt durch Bewegungs­einschränkungen, Blockaden und Stau­un­gen.

Funk­ti­ons­stö­run­gen kön­nen sich im Kör­per über Jahre auf­bauen und sich dann aus viel­leicht gerin­gem Anlass bemerk­bar machen.

In der Osteopathie gilt:
Grund­lage für alle phy­sio­lo­gi­schen Pro­zesse und beson­ders für die Hei­lung ist eine freie Zir­ku­la­tion. („Gesetz der Arte­rie“).

Die Osteopathie geht der Ursa­che auf den Grund

Die Osteopathie sucht nach Bewegungs­ein­schränkungen, die die Ver­sor­gung eines bestimm­ten Berei­ches behin­dern und damit die Mög­lich­keit des Orga­nis­mus, sich selbst zu regu­lie­ren.

Bewegungs­einschränkungen kön­nen ent­ste­hen durch Infek­tio­nen, Unfälle, (Ope­ra­ti­ons-) Nar­ben, ein­sei­tige Belas­tun­gen, Ernährungs­fehler, Über­be­las­tung, chro­ni­schen Stress usw…

Behand­lungs­weise

Die Behand­lung beginnt mit einer aus­führlichen Be­fragung (Anam­ne­se).

Mit ihren Hän­den ertas­tet die Osteo­pathin Bewe­gungs- und Spannungs­verhält­nisse des Kör­pers. Dabei werden Mus­keln und Ge­lenke (parie­ta­les Sys­tem), der Bauch­raum (vis­ze­ra­les Sys­tem) und der Schä­del-Becken-Kom­plex (cranio­sakrales Sys­tem) unter­sucht.

Die Osteo­pa­then arbei­ten dann an den Mus­keln, Kno­chen, dem Seh­nen- und Faszien­apparat, aber auch an den Orga­nen und tief im Gewebe. Ver­span­nun­gen und Ver­kle­bun­gen werden gelöst, um die abhan­den gekom­mene Beweg­lich­keit wie­der her­zu­stel­len. Es kommt eine Viel­zahl von Tech­ni­ken zum Ein­satz (Mus­kel­en­t­­span­­nungs- und Dehn­techniken, Mobi­li­sa­tion, Mani­pu­la­tion, Faszien­be­hand­lung, visze­rale und cranio­sakrale Tech­ni­ken.)

So werden lokal und im umlie­gen­den Gewebe die Be­weg­lich­keit und die Durch­blutung (Ver­sor­gung und Ent­giftung) ver­bes­sert.

Indi­ka­tion

Ziel­set­zung der Osteopathie ist das Lösen von Fixie­run­gen und Bewegungs­ein­schränkungen, die das Zusam­men­spiel kör­per­ei­ge­ner Pro­zesse stö­ren und so Hei­lungs­vor­gänge behin­dern.

Die Osteopathie stellt keine Fer­tig­kei­ten zur Ver­fü­gung, um lebens­be­droh­li­che Erkran­kun­gen zu dia­gnos­ti­zie­ren oder zu kurie­ren. Sie kann aber beglei­tend und lin­dernd ein­ge­setzt werden.

Viele kör­per­li­che Beein­träch­ti­gun­gen pas­sen in den Rah­men einer osteo­pa­thi­schen Behand­lung.

  • Beschwer­den des Bewegungs­apparates, etwa nach Über­las­tung
  • Sport­ver­let­zun­gen.
  • Beschwer­den des Alters

Die Anwen­dung von Osteopathie ist für viele Sym­ptom­kom­plexe geeig­net. Wesent­lich ist, dass der Pati­ent indi­vi­du­ell behan­delt wird.

Grund­lage für alle phy­sio­lo­gi­schen Pro­zesse und beson­ders der Hei­lung ist eine gute Zir­ku­la­tion der Kör­per­flüs­sig­kei­ten (arte­ri­el­les und venö­ses 
Sys­tem, Lymph­flüs­sig­keit, Gehirn­flüs­sig­keit, Gelenk­flüs­sig­keit, Gas­aus­tausch).

Mehr dazu

www​.osteopathie​.de – die Seite des VOD. Der Beruf­ver­band der Osteo­pa­then setzt sich u.a. dafür ein, dass die qua­li­fi­zierte Aus­übung der Osteopathie als eige­ner Beruf eta­bliert wird.
www​.still​-aca​demy​.de
 – die Seite mei­nes Aus­bil­dungs­in­sti­tu­tes – benannt nach dem Begrün­der der Osteopathie
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